Glossar, A - Z
- AMD
- Akronym (Kurzwort aus Anfangsbuchstaben):Altersabhängige Makula-Degeneration
Bei AMD sterben im Bereich des gelben Flecks zum scharfen Sehen (Makula) die Zellen, aus denen die Netzhaut aufgebaut ist, ab. Dabei kann beim Sehen der subjektive Eindruck eines verzerrten Bildes entstehen. Beispielsweise kann es sein, dass gerade Linien gebogen erscheinen. Beim Lesen könnnen Schwierigkeiten auftreten und das Erkennen von Gesichtern wird beeinträchtigt. Das zentrale Sehen wird zunehmend eingeschränkt. AMD ist in den Industrieländern die häufigste Erblindungsursache.
- Anamnese
- Definition:Erstgespräch vor Beginn einer Behandlung
Ausführliches Erstgespräch vor Beginn einer Behandlung auf dessen Grundlage ein Therapiekonzept erstellt wird.
- Anatomie
- Definition:Lehre vom Aufbau der Organismen.
„Die Anatomie (...) ist in der Medizin bzw. Humanbiologie (Anthropotomie), Zoologie (Zootomie) und Botanik (Phytotomie) die Lehre vom Aufbau der Organismen. Es werden Gestalt, Lage und Struktur von Körperteilen, Organen, Gewebe oder Zellen betrachtet.“
Artikel Anatomie. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. März 2008, 16:48 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org, Anatomie Opens external link in current windowde.wikipedia.org/w/index.php (Abgerufen: 19. April 2008, 16:21 UTC) - Cantharidenpflaster
- Definition:ausleitendes Verfahren mittels eines Pflasters das mit dem Wirkstoff Cantharin bestrichen ist.
- Cervicobrachialsyndrom
- Definition:Schmerzen, die von der Halswirbelsäule ausgehen und in den Arm ausstrahlen.
„Der Begriff Cervicobrachialsyndrom bezeichnet einen Schmerzzustand, der von der Halswirbelsäule ausgeht und in den Arm einstrahlt. Es ist ein recht unscharfer Begriff, der von einem einfachen Reizzustand ohne Schädigung einer Nervenwurzel bis hin zur radikulären Symptomatik mit Lähmungserscheinungen und/oder Reflexdifferenzen oder -ausfällen eigentlich alles beschreiben kann, was von der Halswirbelsäule ausgehend im Arm Schmerzen verursacht.“
Artikel Cervicobrachialsyndrom. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 21. März 2008, 13:29 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org, Cervicobrachialsyndrom (Abgerufen: 19. April 2008, 13:59 UTC) - Darminsufflation
- Definition:Ozon-Sauerstoff in definierter Menge wird in den Enddarm geleitet
Unter Insufflation versteht man das Einbringen von Gasen. Die Darminsufflation erfolgt in der Regel im Rahmen einer Ozontherapie. Hierbei wird ein Ozongasgemisch in den Darm geleitet.
- Diabetische Retinopathie
- Definition:Diabetische Netzhauterkrankung
Die diabetische Netzhauterkrankung ist eine häufige Ursache für Erblindungen im Erwachsenenalter in Deutschland. Bei Diabetikern können auf Dauer erhöhte Blutzuckerwerte Veränderungen an den Gefäßen verursachen, unter anderem auch an denjenigen der Netzhaut. Die Sehzellen werden durch diese Veränderungen nicht mehr ausreichend durchblutet. Zusätzlich kann aus den geschädigten Gefäßwänden Flüssigkeit, manchmal auch Blut austreten. Das Sehvermögen verschlechtert sich häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Krankheit.
- Differentialdiagnose
- Definition:Unterscheidung ähnlicher Krankheitsbilder.
- Endstrombahn
- Definition:Feinste Gefäßverzweigungen, die eine besondere Bedeutung für den Gas-, Flüssigkeits- u. Stoffaustausch haben.
Als Endstrombahn bezeichnet man den letzten, fein verzweigten Teil des Gefäßsystems in den Geweben. Diese Blutgefäße sind für den Sauerstoff- und Kohlendioxidaustausch, sowie für den Transport von Flüssigkeiten und Nährstoffen in den Organen zuständig.
- Enzyme
- Definition:Proteine, die die Geschwindigkeit einer chemischen Reaktion beeinflussen können.
Eiweiße (Proteine), die eine chemische Reaktion katalysieren können werden als Enzyme bezeichnet. Katalysieren bedeutet dabei, dass die Proteine die Geschwindigkeit des Ablaufs der chemischen Reaktion beeinflussen.
- Exsudat
- Definition:Austritt von Flüssigkeit und Zellen aus den Blut- und Lymphgefäßen als Folge einer Entzündung.
Bei Entzündungen kann es zu einem vermehrten Austritt von Flüssigkeit und Zellen aus den Blut- und Lymphgefäßen kommen. Diese Absonderung eiweißreicher Flüssigkeiten im Rahmen entzündlicher Prozesse bezeichnet man als Exsudation.
- Exsudative Makuladegeneration
- Definition:„Feuchte“ Form der Makuladegeneration.
Die Exsudative Makuladegeneration ist die „feuchte“ Form der Makula-Degeneration. Diese betrifft ca 15 % aller an AMD erkrankten Patienten. Die Exsudative Makuladegeneration kann zu schweren Sehbehinderungen führen, wobei die Erkrankung sehr schnell fortschreiten kann. Bei der feuchten Makuladegeneration verändern sich die Blutgefäße im Bereich der Makula krankhaft. Blut und Flüssigkeit (Exsudat) treten aus und dringen in das umliegende Netzhautgewebe ein.
- Gelosen
- Definition:Muskelverhärtungen
Gelosen oder Myogelosen sind Muskelverhärtungen, die meist gut zu ertasten sind. Sie werden in der Regel durch eine dauernde Muskelanspannung ausgelöst, wie zum Beispiel bei dauernden einseitigen Bewegungsabläufen.
Hierdurch werden lokale Durchblutungsstörungen verursacht, die eine Stoffwechselstörung der betroffenen Region nach sich ziehen. In den Myogelosen wird dadurch vermehrt Laktat (Milchsäure) gebildet. Dies führt zu Schwellungen der Muskelfasern. Im weiteren Verlauf kann es soger zum Abbau von Muskelfibrillen (Muskelfasern) kommen.
- Glaukom
- Definition:Grüner Star
Ein Glaukom ist eine Drucksteigerung im Augeninneren, die verschiedene Ursachen haben kann. Langfristig wird durch den permanent erhöhten Augendruck das Sehvermögen zerstört, da der Sehnerv regelrecht zerquetscht wird. In unserem Kulturkreis ist der grüne Star sehr häufig für Erblindungen verantwortlich. Die Krankheit verläuft schleichend und wird daher häufig erst in späten Stadien bemerkt.
- große Blutwäsche
- Definition:Einbringen von Ozon ins Blut
Entnahme von max. 250 ml Blut in einem sterilen Einmalgefäß. Dem Blut wird Ozon in vorgegebener Konzentration (erkrankungsabhängig) beigemengt und das Gemisch über eine Infusion dem Körper wieder zurückgeführt
- Haarmineralanalyse
- Definition:Mit der Haarmineralanalyse sollen z.B. Mängel an Mineralien nachgewiesen werden.
Die Haarmineralanalyse wird eingesetzt um Rückschlüsse über Mängel bzw. Überschüsse an Mineralien zu ziehen. Weiterhin sollen auch eine Schwermetallbelastung z.B. durch Quecksilber oder Amalgam sowie Pilzbelastungen des Organismus nachgewiesen werden.
- Headsche Zonen
- Definition:
Die Headschen Zonen sind Reflexzonen, also Zonen, von denen man sich vorstellt, dass sie über Nervenregionen mit Organen verbunden sind. Sie reagieren bei Erkrankungen innerer Organe schmerzhaft und überempfindlich, woraus diagnostische Rückschlüsse gezogen werden. Des Weiteren wird in der Naturheilkunde häufig an den Headschen Zonen gearbeitet (z.B. durch Schröpfen) womit Einfluss auf das erkrankte Organ genommen werden soll.
- Herpes simplex
- Definition:Fieberbläschen, Lippenbläschen
Herpes Simplex ist eine meist harmlose Infektionskrankheit, die durch Viren der Herpesgruppe hervorgerufen wird. Sie äußert sich in Fieber- oder Lippenbläschen.
- Immunstimulation
- Definition:Aktivierung des Immunsystems.
- Indikation
- Definition:Grund oder Anlass für die Durchführung einer medizinischen Behandlung.
- Infusion
- Definition:Einbringen größerer Flüssigkeitsmengen in den Organismus.
Unter „Infusion“ versteht man das Einbringen größerer Flüssigkeitsmengen in den Organismus. Landläufig hängt der Patient dabei am „Tropf“.
Bei einer Infusion wird im Allgemeinen über eine Kanüle Flüssigkeit mit oder ohne Wirkstoffe in den Organismus eingeleitet. Es wird dazu eine Flasche an einem Ständer aufgehängt, aus der langsam die Flüssigkeit in einen Schlauch getropft wird, der an die Kanüle angeschlossen ist. Hierbei wird im Gegensatz zur Injektion kein manueller Druck ausgelöst.
- Injektion
- Definition:Spritzen einer Substanz.
Bei einer Injektion wird eine Substanz über einer Kanüle und mit Hilfe einer Spritze in einen Organismus eingebracht.
- Injektionslösungen
- Lösungen, die mit einer Spritze verabreicht werden.
- Injektionstechniken
- Definition:Praktische Grundlagen des Spritzens von Substanzen.
Unter Injektionstechniken versteht man die praktischen Grundlagen der Injektion. Hierbei wird eine Substanz über einer Kanüle und mit Hilfe einer Spritze in einen Organismus eingebracht. Dies kann intravenös (d.h. in eine Vene), intramuskulär (in einen Muskel), sub- oder intrakutan (unter die Haut oder in die Haut) erfolgen.
- Ischiasnerv
- Definition:Sitzbein-Nerv, entspringt dem Rückenmark.
Der Ischiasnerv, auch „Sitzbein- Nerv“ genannt, entspringt dem Rückenmark, in Höhe des 4. bis 5. Lendenwirbelsegments. Er hat die Aufgabe, Empfindungen des Beins an das Rückenmark weiterzuleiten und übermittelt Befehle, die vom Gehirn über das Rückenmark kommen, an die Muskulatur des Beins weiter.
- isovolämische Hämodilution
- Definition:Hämodilution: Blutverdünnung. Isovolämisch: Verminderung des Blutvolumens.
Unter isovolämischer Hämodilution versteht man eine Blutverdünnung in Verbindung mit einer Verminderung des Blutvolumens. Die Hämolilution dient der Verbesserung der rheologischen Eigenschaften des Blutes, d.h. der Fließeigenschaften des Blutes.
- Kolloide
- Definition:Teilchen oder Tröpfchen, die in einem anderen Medium fein verteilt sind.
„Als Kolloide (von griechisch kolla ‚Leim‘ und eidos ‚Form, Aussehen‘) werden Teilchen oder Tröpfchen bezeichnet, die in einem anderen Medium (Feststoff, Gas oder Flüssigkeit), dem Dispersionsmedium, fein verteilt sind. (...)“
Artikel Kolloid. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. März 2008, 20:40 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org, Kolloid Abgerufen: 19. April 2008, 14:48 UTC) - Konstitution
- Definition:Summe aller angeborenen Eigenschaften
Die Konstitution spielt eine entscheidende Rolle bei der Möglichkeit zu erkranken. Spricht man von einer schlechten Konstitution, so ist damit eine hohe Bereitschaft zu erkranken gemeint.
- Makula
- Definition:„Gelber Fleck“, ermöglicht das scharfe Sehen.
Areal der Netzhaut mit einem Durchmesser von etwa 1,5 mm, wird auch als „gelber Fleck“ bezeichnet. Sie enthält die wichtigsten Sinneszellen des Auges und ermöglicht das scharfe Sehen.
Die Makula besteht aus Millionen von Sehzellen, die für das Farbensehen und die Sehschärfe zuständig sind, den sogenannten „Zapfen“. In den anderen Regionen der Netzhaut kommen überwiegend die sog. „Stäbchen“ vor. Diese liefern zwar nur unscharfe schwarz-weiß Bilder, funktionieren aber auch bei schwächerem Licht.
- Muskelfibrillen
- Definition:Muskelfasern
Muskelfibrillen sind innerhalb der Muskelzellen (auch Muskelfasern genannt) eine Funktionseinheit auf Zellebene, die der Muskelfaser eine aktive Verkürzung (Kontraktion) erlauben.
- Mykosen
- Definition:Infektionskrankheiten durch Pilze
- Myogelosen
- Definition:Muskelverhärtungen
Myogelosen (auch als Gelosen bezeichnet) sind Muskelverhärtungen, die meist gut zu ertasten sind. Sie werden in der Regel durch eine dauernde Muskelanspannung ausgelöst, wie zum Beispiel bei dauernden einseitigen Bewegungsabläufen.
Hierdurch werden lokale Durchblutungsstörungen verursacht, die eine Stoffwechselstörung der betroffenen Region nach sich ziehen. In den Myogelosen wird dadurch vermehrt Laktat (Milchsäure) gebildet. Dies führt zu Schwellungen der Muskelfasern. Im weiteren Verlauf kann es soger zum Abbau von Muskelfibrillen (Muskelfasern) kommen.
- Neuralgien
- Definition:Nervenschmerzen
Unter Neuralgien versteht man Schmerzen im Versorgungsgebiet bestimmter Nerven, zum Beispiel im Gesichtsbereich und der Ischiasregion.
Bei Neuralgie liegt eine Reizung oder Belastung des betroffenen Nervs vor. Die Schmerzen treten meist mehrmals täglich anfallartig auf und werden als bohrend oder stechend empfunden.
- Neuraltherapie
- Definition:Durch gezielte Anwendung eines Wirkstoffs zur örtlichen Betäubung (Lokalanästhetikum) soll das vegetative Nervensystem beeinflusst werden
- Orthomolekulare Therapie
- Definition:Alternativmedizinische Methode, die mit Vitaminen und Mineralstoffen arbeitet.
„Die orthomolekulare Medizin ist eine (...) alternativmedizinische Methode, in deren Mittelpunkt die Verwendung von Vitaminen und Mineralstoffen zur Vermeidung und Behandlung von Krankheiten steht. (...)“
Artikel Orthomolekulare Medizin. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 26. Februar 2008, 14:29 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org, Artikel Orthomolekulare Medizin (Abgerufen: 19. April 2008, 15:12 UTC) - parenterale Verabreichung
- Definition:Verabreichung unter Umgehung des Darmes.
Parenteral verabreichte Medikamente werden vom Patienten nicht eingenommen und damit über den Darm in den Körper aufgenommen, sondern sie werden gespritzt oder über einen sogenannten Tropf in eine Vene geleitet. Damit werden sie also „unter Umgehung des Darmes“ verabreicht.
- Pathologie
- Definition:Lehre der krankhaften Veränderungen des menschlichen Körpers.
- Pflanzenheilkunde
- Definition:Lehre der Verwendung von Heilpflanzen als Medikament.
Sie umfasst:
Die Heilpflanzenkunde (Phytopharmakognosie), die die botanischen Aspekte der Heilpflanzen und ihren Anbau untersucht.
Die Teile der Pharmakologie, Pharmazeutik und Phytochemie, die sich mit pflanzlichen Drogen und der Eignung pflanzlicher Wirkstoffe als Arzneistoff in Medikamenten sowie deren Synthetisierung beschäftigen.
Die Therapeutik der Medikamente pflanzlicher Herkunft und deren Einsatz als Therapeutikum, die Phytotherapie.
Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet.
Artikel Pflanzenheilkunde. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. März 2008, 12:08 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org, Pflanzenheilkunde (Abgerufen: 19. April 2008, 16:52 UTC) - Physiologie
- Definition:Lehre der physikalischen Funktionen von Organismen.
Die Physiologie befasst sich mit physikalischen, biochemischen und informationsverarbeitenden Funktionen bei Lebewesen.
Im Mittelpunkt des Interesses stehen hierbei die Dynamik biologischer Vorgänge und deren Ursachen. Es werden insbesondere Veränderungen analysiert, wobei man auf die Messverfahren und Werkzeuge der Physik und Chemie zurückgreift.
- Plethora
- Definition:Symptom, das mit einer Volumenvermehrung einer Körperflüssigkeit einhergeht.
- Pneumatische Pulsationstherapie
- Definition:Förderung der Durchblutung durch eine Behandlung mit Sauggläsern.
Die pneumatische Pulsationstherapie wurde aus dem „Schröpfen“ entwickelt. Es werden hierbei Sauggläser verschiedenen Durchmessers auf die Haut aufgesetzt, die mit einer Apparatur 200 mal in der Minute einen Sog erzeugen. Hierdurch pulsiert das Gewebe und es wird damit eine verstärkte, tiefe Durchblutung an der behandelten Stelle erreicht. Die bessere Durchblutung hat eine erhöhte Sauerstoffversorgung des Gewebes zur Folge und bewirkt im Endeffekt einen erhöhten Stoffwechsel der erkrankten Organe oder Region. Es sollen dadurch Heilungsprozesse in Gang gesetzt oder beschleunigt werden.
- Reflexpunkte
- Definition:Punkte, die mit Organen oder Organfunktionen in Verbindung stehen.
Reflexpunkte sind Bestandteile des mehr als 200 Jahre alten Akkupunktur-Systems, das auf den chinesischen Arzt Hua Tuo zurückgeht.
Hua Tuo stellte fest, dass es Punkte auf dem Körper gibt, die mit Organen oder Organfunktionen in Verbindung stehen. Die Punkte liegen auf bestimmten Linien, den sog. Meridianen. Die Lehre der Akkupunktur beruht auf der Beobachtung, dass ein Stimulieren der Punkte in Wechselwirkung mit den zugehörigen Organen steht, die dadurch ebenfalls stimuliert werden.
- Reflexzonen
- Definition:Reflexzonen sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche spiegeln.
Die „(...) Reflexzonen im Körper sollen alle Organe und Muskelgruppen auf der Hautoberfläche und im Haut-Unterhautbereich ‚spiegeln‘. (...) Es soll sie am Rücken, am Fuß, an der Hand, am Ohr, an der Nase und am Schädel geben. Diese Zonen sollen entweder diagnostisch (Irisdiagnose) oder im Rahmen einer Befundaufnahme oder therapeutisch (Reflexzonenmassage, Akupunktur und -pressur) eingesetzt werden können.
(...) Als Reflexzone wird im Allgemeinen ein Körperbereich bezeichnet, der aufgrund eines hypothetischen nicht genau beschriebenen reflexartigen Wechselwirkungsgeschehens als diagnostisch wie therapeutisch nutzbar aufgefasst wird.“
Artikel Reflexzonenmassage. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 1. April 2008, 12:31 UTC. URL:
http://de.wikipedia.org, Reflexzonenmassage (Abgerufen: 19. April 2008, 15:44 UTC) - Retinopathia pigmentosa
- Definition:Erblich bedingte Augenerkrankung, die eine Zerstörung der Netzhaut zur Folge hat.
Retinopathia pigmentosa ist eine erblich bedingte Augenerkrankung. Durch einen entzündlichen Prozess erfolgt dabei eine Zerstörung der Netzhaut (Retina), des sehfähigen Gewebes am Augenhintergrund. Mit der Entzündung gehen Pigmentablagerungen auf der Netzhaut einher, die für die Krankheit typisch sind.
Der Krankheitsverlauf beginnt meist bereits im jugendlichen Alter und schreitet langsam im Laufe von Jahrzehnten fort. Zunächst werden die Sehzellen zerstört, die für das Nacht- und Dämmerungssehen verantwortlich sind (Stäbchen). Später sterben auch die Zellen ab, die Sehschärfe und die Wahrnehmung von Farben ermöglichen (Zapfen).
Es kommt dadurch zu Nachtblindheit, später auch zur Einengung des Gesichtsfelds, dem Verlust von Kontrast- und Farbsehen sowie der Sehschärfe.
- rheologische Therapie
- Definition:Behandlungsweisen, die die Fließeigenschaften des Blutes beeinflussen.
Die rheologische Therapie soll für eine bessere Durchblutung schlecht durchbluteter Regionen sorgen.
- segmental
- Definition:Bezieht sich auf ein durch einen Spinalnerv versorgtes Segment.
Behandlung, die sich auf ein von einem Spinalnerven (Nervenfaser, die einem Wirbelsäulensegment entspringt) versorgtes Segment bezieht.
Durch die Behandlung einer lokalen Stelle sollen auch die Organe erreicht werden, die mit diesem Bereich über Nervenbahnen verbunden sind.
- Senile Makuladegeneration
- Definition:Trockene Form der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD).
Bei der Senilen Makuladegeneration wird die Netzhaut langsam über Jahre geschädigt. Der Prozess verläuft schleichend
- Störfelder
- Definition:Zonen chronischer Irritation und Reizung.
Gem. einer naturheilkundlichen Theorie nimmt ein Störfeld die Abwehr- und Regulationskraft des Organismus dauerhaft in Anspruch.
Dadurch kann diese sich erschöpfen. Störfelder können beispielsweise durch erkrankte Zähne, chronische Entzündungsprozesse, Umweltbelastungen wie z.B. Schwermetalle oder durch Narben entstehen und zu massiven Störungen der Gesundheit führen. - Umstimmung
- Definition:Veränderung der Reaktionsweise des Organismus auf verschiedene Einwirkungen.
Unter einer „Umstimmung“ versteht man die Veränderung der Reaktionsweise des Organismus auf unterschiedliche Einwirkungen. Dies ist in der Naturheilkunde ein häufiges Therapieziel.
Eine Umstimmung, derart, dass der Organismus mit diversen Einwirkungen besser zurechtkommt, soll durch verschiedenste Heilverfahren provoziert werden.
- vegetative Nervensystem
- steuert automatisch ablaufende innerkörperliche Anpassungs- und Regulationsprozesse
- Wilhelm Quast
- Definition:Heilpraktiker, praktizierte von 1976 bis 2000 in Berlin Charlottenburg.
Wilhelm Quast entwickelte aus bekannten Verfahren der Naturheilkunde aufgrund von empirischen (auf Erfahrung beruhenden) Beobachtungen etliche praktische Therapieverfahren, die nur in seiner Praxis angewandt wurden und die daher auch nur über Praxismitarbeit erlernt werden konnten.
Das bekannteste Verfahren dieser Art ist die sog. „Nasale“ zur Behandlung der Nasenschleimhaut zwecks Umstimmung und Immunstimulation des gesamten Organismus.