Entgiftungs- und Ausleitungsmethoden
Die Begleiterscheinungen unserer modernen Lebensweise stehen im Verdacht, dass sie zu einer Überlastung der ausleitenden Organe wie Leber, Niere, Blase, Darm und Haut führen können. Chemische Zusätze in unserer Nahrung, ein Übermaß an tierischen Fetten und Eiweißen, der reichliche Konsum von Genussmitteln wie Alkohol, Nikotin und Koffein sowie Umwelteinflüsse können den Organismus stark belasten.
Ansammlung von Schlacken
Nach naturheilkundlichen Theorien entstehen sogenannte „Schlacken“ wenn bei Dauerbelastung des Organismus die Ausleitung von unverträglichen Stoffen unzureichend wird. Es wird angenommen, dass diese Stoffe, wie zum Beispiel Harnsäure, Essigsäure, Gerbsäure, Schwefelsäure und Schwermetalle durch Mineralstoffe gebunden werden müssen. Dieser Vorgang entziehe dem Körper wertvolle Mineralstoffe. Die nach dieser Theorie entstehenden Salze werden in der Naturheilkunde als „Schlacken“ bezeichnet.
Die sogenannte „Verschlackung“ des Körpers kann nach dieser Theorie wie im Gesundheitsmagazin balance,
http://www.balance-online.de/texte/083.htm Stand März 2007 beschrieben, zu Krankheiten führen.
Dabei werden sogenannte „Ablagerungskrankheiten“, „Mineralstoffraubkrankheiten“ und „Ausscheidungskrankheiten“ unterschieden.
Ablagerungskrankheiten sind nach dieser Theorie z.B.
- Arteriosklerose,
- Nieren- und Gallensteine,
Rheuma,- Alzheimer und
- Schlaganfall.
Zu den Mineralstoffraubkrankheiten gehören z.B.
- Haarausfall,
- Parodontose,
- Osteoporose,
- Kopfschmerzen und Migräne
Ausscheidungskrankheiten sind demnach beispielsweise
- Akne,
- Ekzeme und
- Neurodermitis.
Ausleitung von Schlacken
Zur Erhaltung eines dynamischen Organismus empfehle ich, die „Schlacken“ von Zeit zu Zeit auszuleiten.
In meiner Praxis werden je nach individuellem Therapiekonzept die folgenden Ausleitungsverfahren angewandt:
- Cantharidenpflaster,
- Entschlackungs- bzw. Entgiftungskuren,
- Ausleitung von Schwermetallen und Amalgamsanierung.
