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Akupunktur

Foto von Akupunkturnadeln, die in eine weiche Unterlage eingestochen wurden.
Akupunkturnadeln an einem Modell

Im Konzept der Akupunktur geht man von der Existenz von 361 Akupunkturpunkten aus, die auf den sogenannten Meridianen angeordnet sind. Als Meridiane werden die Energieleitbahnen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) bezeichnet. Dort nimmt man an, dass es 12 Hauptmeridiane gibt, in denen die Lebensenergie Qi fließt. Jeder Meridian ist einem Organ oder Organsystem zugeordnet.

Die zwölf Hauptmeridiane stellt man sich dabei so vor, dass jeweils 2 spiegelbildlich auf beiden Körperhälften angeordnet sind. Weiterhin geht man von acht Extrameridianen und einigen zusätzlichen Punkten aus.

Durch Einstechen von Nadeln in die Akupunkturpunkte soll das Qi, die Lebensenergie beeinflusst werden. Im Laufe der Zeit entwickelten sich weitere Formen der Akupunktur, wie beispielsweise die Ohrakupunktur und die Pharmako Akupunktur.

Durchführung

Eine Akupunktursitzung dauert etwa 30 Minuten. Während einer Sitzung werden maximal 16 Nadeln an die Akupunkturpunkte gesetzt. In Ausnahmefällen auch mehr. Der Patient sitzt oder liegt hierbei möglichst entspannt. Zunächst wird die Einstichstelle leicht massiert und dann die Nadel eingestochen.

Anwendung

Die Akupunktur wird u.a. bei folgenden Erkrankungen eingesetzt:

  • Atemwegserkrankungen, wie zum Beispiel akute Nasennebenhöhlenentzündung,
  • Magen und Darm betreffende Störungen wie chronische Magengeschwüre,
  • Schlafstörungen,
  • Asthma,
  • Migräne,
  • Störungen des Nervensystems (beispielsweise nach Schlaganfall),
  • Augenerkrankungen,
  • Erkrankungen des Bewegungapparates (wie das Cervicobrachialsyndrom),
  • Erkrankungen im Mundbereich wie Schmerzen nach dem Ziehen von Zähnen (Extraktionen) oder Zahnfleischentzündung (Gingivitis).

Weitere Anwendungsgebiete:

  • Chronische Schmerzen ohne körperlichen Befund,
  • Rückenschmerzen,
  • Verdauungsstörungen.