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Zeichnung eines Querschnitts durch eine Gehirnarterie
Querschnitt Gehirnarterie

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Raucherentwöhnung

Mit einem Zug an einer Zigarette werden ca. 35000 zum Teil sehr giftige beziehungsweise krankheitsauslösende Stoffe inhaliert. Das Nikotin kann zu Durchblutungsstörungen führen, das Kohlenmonoxid zu Sauerstoffmangel in den Organen.

Zahlreiche weitere Schadstoffe wie zum Beispiel Blausäure, Benzol und Benzo[a]pyren sind im Zigarettenrauch nachweisbar. Einigen dieser Stoffe wird eine krebsauslösende Wirkung zugeschrieben.

Risiken

Der Tabakkonsum gilt als Risikofaktor für verschiedenste Erkrankungen wie zum Beispiel:

  • Krebs u.a. an Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Lunge, Magen, Niere und Blase,
  • Magen und Darmgeschwüre,
  • Atemwegserkrankungen wie Raucherhusten, chronische Bronchitis und Asthma,
  • Arterielle Verschlusserkrankungen,
  • Verkalkung der Herzkranzgefäße,
  • Herzinfarkt,
  • Schlaganfall,
  • Altersbedingte Makuladegeneration,
  • verzögerte Wundheilung und
  • vorzeitige Hautalterung.

Nikotinabhängigkeit

Als letztendlich suchtauslösend gilt vor allem das Nikotin. Man geht davon aus, dass es das Dopaminsystem des Körpers beeinflusst und sich direkt auf das Belohnungszentrum des Gehirns auswirkt.

Dopamin wird landläufig auch als „Glückshormon“ bezeichnet. Es ist ein sogenannter „Neurotransmitter“. Das heißt, es übermittelt bzw. verstärkt elektrische Reize, die von einer Nervenzelle an eine andere weitergegeben werden. Dem Dopamin wird zugeschrieben, dass es beim Rauchen einen „Belohnungseffekt“ vermittelt. Dies kann letzten Endes dazu führen, dass das Gehirn die Aufnahme von Nikotin als Grundbedürfnis einordnet – die Sucht entsteht.

Nikotin fördert auch die Ausschüttung des Botenstoffs Noradrenalin. Dieses stimuliert die Konzentration, sowie die Aufmerksamkeit und die geistige Leistungsbereitschaft. Auch aus diesem Grund wird der Zufuhr geringer Mengen Nikotin häufig als angenehm empfunden.

Regelmäßige Nikotinzufuhr führt zur Gewöhnung. Schon nach 20-30 Minuten klingen bei starken Rauchern die positiven Empfindungen wieder ab. Es entsteht das dringende Bedürfnis zur nächsten Zigarette.

Die Gewöhnung des Körpers an das Nikotin bewirkt auch, dass es bei unterbrochener Nikotinzufuhr zu Entzugserscheinungen kommen kann. Unter anderem können die folgenden Symptome auftreten:

  • Aggressivität,
  • Ärger,
  • Angst,
  • depressive Stimmungslage,
  • Konzentrationsstörungen,
  • verminderte Frustrationstoleranz,
  • Unruhe,
  • Schlafstörungen und
  • Appetitsteigerung (da der Appetit zuvor durch das Nikotin gezügelt wurde).

      Unterstützung bei der Raucher-Entwöhnung

      Menschen, die sich von dieser Sucht befreien wollen, können wir bei guter eigener Motivation naturheilkundlich unterstützen. Dabei nutze ich eine Kombination aus verschiedenen Methoden der Naturheilkunde: